Computertomographie


Die Computertomographie ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, bei dem mittels Röntgenstrahlung die physikalische Dichte der Gewebe schichtweise registriert und in Form von anatomischen Querschnittsbildern wiedergegeben wird. In der Untersuchungseinheit rotiert eine Röntgenröhre und eine Strahlendetektoreinheit mit konstanter Geschwindigkeit in der Längsachse um den Untersuchungstisch. Aus den daraus gewonnenen Daten können Bilder der aufgenommenen Körperregion in allen Raumebenen rekonstruiert werden. Durch moderne Nachbearbeitungsalgorithmen (interaktive Rekonstruktionen) kann eine im Vergleich zu früheren Gerätetypen deutlich geringere Strahlendosis verwendet werden.

Untersuchungsablauf einer CT

In der Computertomografie (CT) liegen Sie wärend der Untersuchung bequem auf einer gepolsterten Liege. Diese bewegt sich durch die im Computertomopraphen verbauten kreisenden Röntgenröhre. So werden während einer Röhrenumdrehung gleichzeitig mehrere CT-Bilder erzeugt.

Eine CT-Untersuchung dauert ca. 10-15 Minuten. Der gesamte benötigte Zeitaufwand für die CT liegt bei etwa 45 Minuten.

Anwendungsgebiete
(OHNE Vorbereitung)
Durchführung in strahlenarmer Technik (Low dose)

  • Gehirn
  • Nasennebenhöhlen
  • Ober- und Unterkiefer
  • Mittel/Innenohr
  • Wirbelsäule und Skelett, insbesondere nach Verletzungen
  • Lunge
  • Niere (Steindiagnostik)

Anwendungsgebiete
(MIT Vorbereitung)
Detaillierte Informationen bei der Anmeldung

  • Virtuelle Koloskopie (Darstellung des Dickdarmes)
  • Viele klinische Probleme der Lunge, Oberbauch, Nieren und/oder Beckenorgane
  • Darstellung des arteriellen Gefäßsystems praktisch sämtlicher Körperregionen
  • Statuserhebung bei Verdacht auf eine Tumorerkrankung oder als Verlaufskontrolle bei bekanntem Tumorleiden
  • Präoperativ für die Operationsplanung als auch postoperativ zum Ausschluss/Nachweis möglicher Komplikationen